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JAKOBUSBLÄTTLE Nr. 49

Die aktuelle Ausgabe April 2022des Jakobusblättle als PDF-Datei Bitte ins Bild clicken!

JAKOBUSBLÄTTLE Nr. 48

Die aktuelle Ausgabe November 2021des Jakobusblättle als PDF-Datei Bitte ins Bild clicken!

Die Muschel in Europa 2021

Liebe Freundinnen und Freunde der „Muschelveranstaltung“ im Europa Park, liebe Pilgerinnen und Pilger Die Sehnsucht hat gesiegt, denn unsere traditionelle Muschelveranstaltung, die im letzten Jahr coronabedingt ausfallen mußte, kann in diesem Jahr stattfinden.Leider können wir uns noch nicht in der größeren Gruppe persönlich begegnen. Wir haben aber -Dank der technischen Unterstützung des Europa Parks- eine digitale Verastaltung geplant, bzw. teilweise schon umgesetzt. Wir laden Sie/Euch alle recht herzlich ein, an den beiden Tagen mit uns gemeinsam an der Veranstaltung „Muschel inEuropa“ teilzunehmen.Alle Zugangsinformationen finden Sie im digitalen Prospekt. Bis zu einem persönlichem Wiedersehen, auf dass ich mich sehr freue grüßt Sie ganz herzlich Norbert Scheiwe, Präsident der „Badischen St.Jakobusgesellschaft“ e.V.

JAKOBUSBLÄTTLE Nr. 47

Die aktuelle Ausgabe des Jakobusblättle als PDF-Datei Bitte ins Bild clicken!

Fachtag Pilgern

Am 23.04.2021 findet ein „Fachtag Pilgern“ im Haus der katholischen Kirche in Stuttgart statt.Veranstalter sind die zuständigen Referate der beiden ev.Landeskirchen und der beiden Diözesen Baden Württembergs. Die Veranstaltung war ursprünglich als Präsenzveranstaltung mit einer begrenzten Teilnehmendenzahl geplant, findet coronabedingt allerdings jetzt digital statt.Anmeldungen für diese interessante Tagung sind unter dem angegebenen Link noch bis zum 16.April möglich.Alle Informationen über den Ablauf, die Themen und die Referenten erfahren sie ebenfalls über den Link.Herzliche EinladungNorbert Scheiwe, Präsident https://kirche-tourismus-bw.de/landesarbeitsgemeinschaft/fachtag-kirche-und-tourismus/

Abschiedsworte anlässlich der Trauerfeier für Gottfried Wiedemer

Badische Zeitung – Offenburg Abschiedsworte anlässlich der Trauerfeier für Gottfried Wiedemer am 26.02.2021 in der Dreifaltigkeitskirche in Offenburg Liebe Adelheid,liebe Töchter von Gottfried mit ihren Familien,liebe Angehörige,liebe Trauergäste, vor ein wenig mehr als 5 Wochen saßen Gottfried und ich bei uns in Breisach am sonntäglichen Kaffeetisch zusammen. Er machte einen Ausflug von der Reha und wir unterhielten uns angeregt über seine gesundheitlichen Fortschritte und fachsimpelten ein wenig über die zukünftigen Pläne unserer Jakobusgesellschaft. Kurz danach infizierte er sich mit Covid-19, nach wenigen Tagen verlor er diesen Kampf gegen das Virus. Der irdische Pilgerweg fand sein Ende.Neben der Trauer, die uns alle verbindet, empfinde ich eine tiefe Ohnmacht und das Gefühl der Hilflosigkeit dieser Pandemie gegenüber und manchmal auch Wut, weil sie uns eben der Menschen beraubt, die diesen Weg eigentlich noch nicht hätten gehen müssen. All das hier zu würdigen, was er geleistet hat, würde den Rahmen sprengen. Das Wissen, dass Gottfried in die Arbeit unserer Gesellschaft mit eingebracht hat, können wir uns vielleicht aneignen, so wie manch andere Kompetenzen von ihm auch. Was aber unersetzbar für uns bleibt, ist der Mensch Gottfried Wiedemer, der unser Engagement und unsere Arbeit mit seiner offenen und humorvollen Lebensart unendlich bereicherte. Er war ein „Guter Mensch“ eine Bezeichnung, die nur wenige wirklich tragen dürften und er war ein geselliger Mensch, der gerne mit anderen Menschen zusammen war, feierte, disputierte, sich ihre Meinungen anhörte und seine Gedanken einbrachte. Er hatte Ideen und setzte sie vor allen Dingen auch um. Wir werde diese, seine persönliche Art sich einzubringen in unserer „Badischen Jakobusgesellschaft“ vermissen aber wir werden sie immer wieder, wenn es möglich und notwendig ist, in unsere Erinnerung rufen und damit als sein Andenken bewahren. Er und wir sind nicht verlassen und nicht allein. Sein Tod erfüllt uns mit tiefer Trauer und Wehmut.Aber für alle die Glauben, dürfen wir auch Freude und Hoffnung in uns spüren. Gottfrieds irdischer Weg lauf ist am Ziel angekommen, sein himmlischer Weg hat gerade erst begonnen. Ich stelle mir vor, dass wir uns „irgendwann“ da oben wieder begegnen dürfen, er dann schon seine Erfahrungen mit dieser neuen Wegstrecke gemacht hat und mir und uns dann wieder als kompetenter und fröhlicher Führer den Weg weist, seine Witze erzählt und uns mit vielen Anekdoten bereichert. Eine hoffnungsvolle Vorstellung. Und auf eines dürfen wir ebenfalls hoffen. Gottfried ist für unsere Anliegen und Bitten vor Gott und dem heiligen Jakobus sicherlich ein großer Fürsprecher, an den wir uns wenden dürfen, er ist ihnen nahe. Wir sind in der Trauer und in der Hoffnung mit dir liebe Adelheid, den Töchtern und deren Familien und allen Verwandten und Freunden ebenfalls verbunden. Und wir verneigen uns ein letztes Mal vor dem Menschen Gottfried Wiedemer, der uns in Zukunft in anderer Art und Weise verbunden ist und begegnen wird. Norbert Scheiwe, Präsident26.02.2021

Zum Tode von Gottfried Wiedemer

Am Montag, den 15.Februar 2021 starb nach kurzer und schwerer Erkrankung unser langjähriges Präsidiumsmitglied Gottfried Wiedemer begleitet durch seine Familie in Offenburg. Dieser plötzliche Tod trifft uns tief. Wir hatten noch eine Reihe gemeinsamer Vorhaben, Projekte und Pläne.Er hinterläßt eine unauffüllbare Lücke.Die „Badische St.Jakobusgesellschaft e.V.“ und viele Freunde bundes- und europaweit sind voller Trauer. Die Trauerfeier und seine Beerdigung fand am 26.02.2021 in Offenburg statt. Nachruf Gottfried Wiedemer

Neue Tafel für Pilger am Jakobusweg in Oberrimsingen

Badische Zeitung vom 08.Februar 2021 Wer in Richtung Santiago de Compostela unterwegs ist, findet in Oberrimsingen bald auch einen Stempel für sein Pilgerbuch.Ultreia Santiago – vorwärts, immer weiter nach Santiago. Die Muschel zeigt den Weg. Pilgerwege zum Grab des Apostels Jakobus gibt es in ganz Europa. Einer davon führt durch Oberrimsingen, direkt vorbei am Friedhof in Grüningen. Darauf weist jetzt eine neue Informationstafel an der Friedhofsmauer hin. Grüningen wurde bereits 763 urkundlich erwähnt, die Kapelle war zunächst dem Heiligen Jakobus geweiht. Diese Namensgebung deutet darauf hin, dass die Kirche bereits im Mittelalter auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela (Spanien) lag. Wiederbelebt wurde die Tradition vor Ort Anfang der 1990er Jahre durch Pilgergruppen des Christophorus Jugendwerks Oberrimsingen. Zusammen mit dessen damaligem Leiter, Norbert Scheiwe, der auch Präsident der Badischen St. Jakobusgesellschaft ist, brachte nun Ortsvorsteher Pius Mangold eine neue Informationstafel neben der Jakobsmuschel an der Friedhofsmauer an. Wissenswertes kann nicht nur direkt gelesen werden, ein QR-Code ermöglicht auch weiterführende Informationen. Den einen Jakobusweg gibt es übrigens nicht; vielmehr zieht sich ein ganzes Netz unterschiedlichster Wege durch ganz Europa. Der Weg vorbei an der ehemaligen Prioratskapelle St. Jakob in Grüningen gehört zum heute durchgehend beschilderten internationalen Ost-West-Weg, der durch Europa bis nach Santiago reicht. Auf diesem Weg geht es bei Breisach über den Rhein und weiter zur Burgundischen Pforte. Danach führt der Weg bis nach Le Puy, dem mittelalterlichen Sammlungspunkt in Richtung Spanien. Enorm an Bedeutung gewonnenSchon früh werden sich die Pilgerströme hier vor dem Rheinübergang gebündelt haben. Der Legende nach ist der zweite Prior des damaligen Cluniazenserklosters, der Heilige Ulrich, deshalb in den nahegelegenen Schwarzwald – ins heutige St. Ulrich – umgezogen. Zu viele Jakobuspilger störten demnach die Ruhe des Klosters. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die Kapelle neu aufgebaut und nach dem heiligen Ulrich benannt. Seit 1844 ist rund um die kleine Kirche der Friedhof von Oberrimsingen. Seit Ende des letzten Jahrhunderts hat der „Camino“ wieder enorm an Bedeutung gewonnen. 2019 waren insgesamt fast 350 000 Pilger aus aller Welt in Santiago. Das Jugendwerk war ab 1992 mit mehreren Pilgergruppen unterwegs und erreichte Santiago 1999, im Heiligen Jahr. 2020 war wegen der Corona-Pandemie für den Jakobusweg ein denkwürdiges Jahr: Zum allerersten Mal in der Geschichte musste er zeitweise „geschlossen“ werden. Insgesamt ließen sich das gesamte Jahr über weniger als 50 000 Pilger registrieren, die meisten kamen aus Spanien. Drei Monate lang konnte überhaupt niemand in der Kathedrale von Santiago Einzug halten. Laut Norbert Scheiwe gab es das „weder während der Pest, noch in der Reformation oder in den vielen Kriegszeiten“. Gleichzeitig führten die Beschränkungen in Spanien aber dazu, dass die Wege in Deutschland eine immer größere Bedeutung erlangten. Momentan werden vom Jugendwerk keine Pilgerreisen organisiert, da die Corona-Bestimmungen dies nicht zulassen. Einzelpilger kommen aber vor allem in den wärmeren Monaten viele vorbei. Ortsvorsteher Mangold verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass die Kapelle im Sommer tagsüber geöffnet ist. Geplant ist, dass Pilger demnächst einen Stempel für ihr Pilgerbuch vorfinden. Scheiwe sagte zu, dass ein solcher Stempel auch in der Oberrimsinger Stephanuskirche hinterlegt werden soll. Dort steht eine mit Unterstützung der Jakobusgesellschaft aufwendig restaurierte Jakobusstatue. Heilige Pforte bleibt länger offenMöglicherweise werden bald wieder mehr Pilger Station in Oberrimsingen und Grüningen machen. 2021 fällt der Gedenktag des Heiligen Jakobus, der 25. Juli, nämlich auf einen Sonntag. Seit dem 15. Jahrhundert werden diese Jahre als „Heilige Jahre“ begangen. Am Silvestertag wurde deshalb in Santiago de Compostela die Heilige Pforte geöffnet. Wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen hat Papst Franziskus jedoch angekündigt, dass sie nicht Ende 2021, sondern erst im Juli 2022 wieder geschlossen werden soll.

JAKOBUSBLÄTTLE Nr. 46

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DER BADISCHE JAKOBUSWEG – Nördlicher Teil

NEUERSCHEINUNGSeit September 2020 im Buchhandel erhältlich Das vorliegende Büchlein soll den Jakobusfreund auf den 209 Kilometern vom Odenwald bis Schutterwald begleiten und ihm die Schönheiten der Vorbergzone am Rand derRheinebene zeigen.Stationen sind geschichtsträchtige Städte wie Heidelberg, Bruchsal, Ettlingen oder Baden-Baden, aber auch malerische Weindörfer, Burgruinen, Kapellen, Wegkreuzeoder Rastplätze mit einem Blick bis zu den Vogesen oder zum Straßburger Münster. Örtliche Sagen, Legenden oder auch kuriose Geschichten geben manche Farbtupfer zurWegbeschreibung. FLYER DOWNLOAD [10,3 MB] Beim TBB-Verlag direkt bestellen